Granatapfel - Punica granatum

Der Granatapfel stammt ursprünglich aus Vorderasien bis in den Himalaja und wurde bereits vor mehr als 400 Jahren in Ägypten angebaut. Er hat in vielen Religionen und Regionen eine tiefe symbolische Bedeutung. Auch unter den Römern und Griechen war er ein Fruchtbarkeitssymbol. Die Araber brachten den Granatapfel nach Europa.

Er wächst meist als 2-4.5 m hoher Strauch, zum Teil wächst er auch als kleiner Baum mit Wuchshöhen von selten bis zu 8 m. In Mitteleuropa bleibt er jedoch kleiner. Er kann hier nur in warmen Regionen oder im städtischen Klima ganzjährig im Freiland kultiviert werden und sollte auch dann lieber noch im Winter geschützt werden, er ist frosthart bis etwa -10°C. Alternativ kann man ihn auch als Kübelpflanze kultivieren und frostfrei überwintern. Allerdings gibt es einige Sorten, die wesentlich mehr Frost vertragen und auch in kühleren Regionen Deutschlands das Potential haben noch im Freiland angebaut zu werden. Es gibt auch in Mitteleuropa einzelne ältere Exemplare, die regelmäßig fruchten.

Die Blütezeit ist im Juni bis Juli. Die Blüten sind korallenrot. Sie sind selbstfruchtbar.

Die Fruchtreife ist ab Ende Oktober. Die Früchte variieren in der Fruchtfarbe von gelb, orangegelb bis scharlachrot. Granatäpfel werden etwa apfelgroß. Wenn sie am Strauch voll ausreifen platzen sie auf. Man kann sie allerdings auch unreif ernten und nachreifen lassen. Das Fruchtfleisch, welches jeden der vielzähligen Samen einzeln umhüllt ist saftig und fruchtig süß. Die Samen können mitgegessen werden.

Er sollte an einem sonnigen und geschützten Standort gepflanzt werden. Der Granatapfel ist generell recht anspruchslos an den Boden. Er braucht allerdings einen durchlässigen Boden ohne Staunässe und bevorzugt mäßig nährstoffreiche Böden. Als Kübelpflanze ist eine ausreichende Nährstoffversorgung wichtig.