Pfirsich - Prunus persica

Der Pfirsich stammt vermutlich aus China und wurde dort schon seit mehr als 4000 Jahren in kultiviert – im Mittelmeerraum seit etwa 1000 Jahren. Von den Römern wurden sie dann bis nach Mitteleuropa verbreitet. Der Wuchs ist etwa 3-4 m hoch und breit.

Obwohl Pfirsiche mit Weinbauklima assoziiert werden, gibt es einige Sorten, die sehr winterhart sind und in kühleren Regionen wie auch in Höhenlagen angebaut werden können. Generell ist der Pfirsich bis etwa Zone 5 winterhart (-28.8°C).

Der Boden sollte nicht zu trocken sein und gerne nährstoffreich. Der Pfirsich profitiert von einem regelmäßigen Mulchen der Baumscheibe. Die Lage ist am besten sonnig, warm und geschützt – trotzdem gut durchlüftet. Dies vermindert die Anfälligkeit gegenüber der Kräuselkrankheit, von denen viele Pfirsiche betroffen sind. Allerdings gibt es auch einige Sorten, die gegenüber der Kräuselkrankheit resistent sind. Gelbfleischige Sorten sind generell anfälliger für die Kräuselkrankheit als weißfleischige.

Blütezeit ist von März bis April. Zu dieser Zeit zieren die rosarote Blüten den Baum. Der Blattaustrieb erfolgt dann erst nach der Blüte. Meistens sind Pfirsiche selbstfruchtbar. Die leckeren Pfirsichfrüchte reifen Mitte Juli bis September (je nach Sorte).

Die Schnittmaßnahmen erfolgen am besten erst kurz vor, während oder kurz nach der Blüte. Ein kräftiger Schnitt ist förderlich für Pflanzengesundheit und Fruchtbildung. Für den Pfirsich empfiehlt sich eine Hohlkrone, ohne mittleren Leittrieb, mit 4 Leitästen. Dieser Kronenaufbau sorgt für eine gute Belichtung der Früchte und Durchlüftung. Pfirsiche können auch als Spalier an Südwänden erzogen werden. Die Früchte wachsen nur an Trieben, die im Vorjahr gebildet wurden.