Pawpaw - Asimina triloba

Diese noch recht unbekannte Pflanze ist der einzige winterharte Vertreter einer ansonsten subtropischen bis tropischen Gehölzgruppe. Sie wird auch „Banane des Nordens“ genannt. Eine umgangssprachliche Bezeichnung, die wir nicht verwenden, ist „Indianerbanane“. Die exotisch schmeckende Frucht ist mit ihrem Bananen-Mango-Geschmack einzigartig unter den essbaren Gehölzen, die in unseren Breitengraden gepflanzt werden können. Das reife Fruchtfleisch gleicht in der Textur einer Banane oder einer reifen Avocado.

Pawpaws werden kleine Bäume von 3-5 m Höhe und 2-3 m Breite. Sie bevorzugen einen sonnig bis halbschattigen, geschützten Standort. Die Pawpaw ist leicht zu kultivieren und nicht zimperlich gegenüber verschiedenen Bodenarten und Klimata. Wichtig ist ein lockerer Boden ohne Staunässe und ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert. Sehr geeignet ist eine Mulchschicht aus Laub, Stroh oder ähnlichem, um die Pawpaw in ihrem natürlichen Umfeld - einem Mischlaubwald mit einer Laubdecke auf dem Boden - zu imitieren.

Pawpaws werden nicht durch Bienen, sondern durch Fliegen und Käfer bestäubt. Die meisten Sorten sind selbstunfruchtbar. Zur Fruchtbildung werden daher 2 Sorten benötigt. Wir bieten 6 produktive, schmackhafte und frühreife Sorten an, geeignet für Erwerbsanbau und den Garten.

Vollreife Früchte sind maximal 3 Tage haltbar, im Kühlschrank. Am besten direkt essen. Gerade erst reifende Pawpaws können etwa 3 Wochen im Kühlschrank gelagert werden (nicht kälter als 4°C).

Die Pawpaw erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit, wer will schon nicht Mango-Bananen-Vanille Früchte aus dem eigenen Garten?