Apfelbaum - Malus domestica

In Europa und Asien kommen etwa 40 verschiedene Wildapfelarten vor. Obwohl alle davon essbar sind, haben lange nicht alle einen guten Geschmack und die meisten sind sehr klein. 

Die Entwicklung des Kulturapfels vollzog sich primär in Kasachstan, wo zunächst in der Region von Almaty Bären und Wildpferde die leckersten und größten Früchte aßen und durch ihren Kot genau jene Bäume mit den besten Früchten wiederum verbreiteten. 

Diesem Millionen von Jahren langen Prozess haben wir es zu verdanken, dass sich große und wohlschmeckende Apfelsorten entwickelt haben. Als dann vor ein paar Jahrtausenden nomadische Völker den Apfel entdeckten, begann auch die Verbreitung und Züchtung durch den Menschen. Weltweit werden etwa 6000 Apfelsorten angebaut.

Der Urapfel (Malus siversii) wurde bis zu 30 m hoch. Der heutige Kulturapfel erreicht auf einer Sämlingsunterlage eine Wuchshöhe von etwa 9 m. Durch die Auswahl der Unterlage gibt es jedoch auch wesentlich kleinere Apfelbäume.

Die Früchte sind vielseitig verwendbar. Sie können entweder direkt gegessen werden oder zu Apfelsaft, Apfelwein, Apfelmus, Bratapfel und anderen Süßspeisen, usw. verwendet werden. Durch gute Lagerung ist eine ganzjährige Versorgung mit (heimischen) Äpfel möglich. Die Blätter können für Kräutertee verwendet werden. 

Äpfel bevorzugen durchlässige und nährstoffreiche sowie genügend feuchte Böden. Sie vertragen keine Staunässe. Sehr gut für sonnige bis halbschattige, geschützte Standorte geeignet. 

Schnittmaßnahmen sind empfehlenswert, da sonst mit der Zeit die Fruchtgröße abnimmt und der Baum auch krankheitsanfälliger wird. Er ist frosthart bis Zone 3 (-40°C). 

Auf Anfrage können wir Ihnen ein breites Sortiment Apfelbäume als Wurzelware und Buschbäume im Topf anbieten. 

Projektbezogene Veredelungen nach Absprache.