Die Schwarznuss - Juglans nigra

Die Schwarznuss stammt aus dem Osten Nordamerikas, bis nach Kanada. Sie wird schon seit langer Zeit in Europa kultiviert und hat sich hier schon verbreitet. Sie wird häufig eher aufgrund ihres qualitativ hochwertigen und schnellwachsenden Holzes angebaut.In ihrer Heimat wird sie bis zu 50 m hoch, im kühleren Klima allerdings nur etwa die Hälfte.

Der Standort sollte geschützt und sonnig sein. Nicht in Frostsenken pflanzen. Ein südlicher oder südwestlicher Hang ist ideal. Der Boden sollte mittelmäßig fruchtbar, tiefgründig und gut durchlässig sein. Die Schwarznuss bevorzugt leicht saue bis leicht alkalische Böden.

Die Fruchtproduktion von veredelten Bäumen beginnt etwa mit einem Alter von 6-8 Jahre. Bäume im Alter von ca. 50 Jahren produzieren 100 kg und mehr. Sie neigt zur Alternanz und trägt jedes zweite Jahr große Mengen. Die grünen Früchte sind etwa 4-5 cm lang und rundlich. Die grüne Fruchtschale umhüllt eine einzelne, dickschalige Nuss. Die Nussschale ist tief gefurcht, mit rauen Kanten.

Normalerweise fällt die Fruchthülle samt Nuss vom Baum. Die Nüsse sind 2.5-4 cm lang, teilweise mehr.

Die Nüsse sind essbar und sehr gut vom Geschmack. Das Aroma ist voller und reicher als das von der europäischen Walnuss. Das Aroma bleibt auch beim Backen erhalten. Sie wird daher in Amerika traditionell für Kuchen, Torten, Brote, Eiscreme, etc. verwendet.

Die Nüsse sind sehr schwer zu knacken. Es braucht einen sehr robusten Nussknacker – oder einen Hammer.

Schnittmaßnahmen sind nicht notwendig. Ein leichter Aufbauschnitt der Krone kann durchgeführt werden.