Der Haselnussstrauch, Corylus avellana

Die Haselnuss war eine der ersten Spezies, welche Europa nach der letzten Eiszeit wieder kolonisiert hat. Sie war daraufhin lange eine der Hauptnahrungsquellen - sowohl für Tiere als auch für Menschen.

Auch als Gemeine Hasel (lat. Corylus avellana) bekannt, stammt sie aus Westasien, Nordafrika und aus den meisten Regionen Europas. Sie wächst normalerweise in Hecken, am Waldrand und im Unterholz.

Die Haselnuss war eine der ersten Spezies nach der letzten Eiszeit, welche Europa wieder kolonisiert hat. Sie war daraufhin lange eine der Hauptnahrungsquellen sowohl für Tiere als auch für Menschen.

Da sie ein großer, mehrstämmiger Strauch, von 5-6 m Höhe und Breite ist, wird sie auch als Strauchhasel bezeichnet. Die meisten Haselnüsse sind selbstunfruchtbar. Es braucht daher mindestens eine weitere Haselnusssorte oder eine wilde Haselnuss, um Nüsse zu tragen. Windbestäuber. Allerdings werden Wildbienen und Hummeln vom frühen Pollen angezogen und genährt, sie können die Befruchtungsrate erhöhen.

Sie tolerieren viel Schatten, allerdings produzieren sie wesentlich mehr Nüsse in einer sonnigen bis halbschattigen Lage. Sie sollten nicht in Frostlagen/Senken gepflanzt werden. Die Haselnuss bevorzugt einen durchlässigen Boden, welcher nicht zu sehr austrocknet. Sie toleriert einen leicht sauren bis neutralen Boden. Besser geeignet für einen guten Nussertrag sind eher nährstoffarme Standorte.