Wilde Rübe - Beta vulgaris

Die Wilde Rübe, auch Meer-Rübe, Meer-Mangold oder Wilder Mangold genannt, ist die ursprüngliche Stammform der Zuckerrübe, Futterrübe, Roten Beete und des Mangolds. Im Gegensatz zu den Kulturformen ist die Wurzel der Wilden Rübe jedoch kaum verdickt. Sie stammt aus Südeuropa, Westeuropa bis zur Südküste von Norwegen und Schweden. Sie breitet sich immer weiter aus gen Norden und ist nun bis nach Polen und Finnland vorgedrungen. In Deutschland kommt die wilde Rüber selten vor und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Die wilde Rübe wächst bis zu 50 cm hoch, bildet einen leicht buschigen Wuchs und bleibt häufig auch im Winter grün. Sie wächst als ein- oder zweijährige, meist jedoch ausdauernde krautige Pflanze. Vor allem in nördlicheren Regionen werden Wilde Rüben meist älter (mindestens 11 Jahre).

Die jungen Blätter können roh gegessen werden, zB. in Salaten. Ältere Blätter werden am besten wie Spinat gedünstet oder gekocht. Wie neolithische Funde belegen, wurde sie schon in prähistorischen Zeiten gegessen.

Sie ist salztolerant auf mäßig salzigen Böden, da sie häufig in Küstenregionen wächst. Sie ist recht anspruchslos an den Standort und wird in einem normalen Gartenboden gut wachsen. Sie verträgt allerdings keine Staunässe!