Asiatische Pestwurz - Petasites japonicus

Die asiatische Pestwurz, auch süßer Huflattich genannt, ist eine große, robuste mehrjährige Staude. Er ähnelt im Äußeren ein wenig dem Rhabarber und erscheint genau wie diese jährlich wieder aus dem Wurzelstock. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 1 m und Wuchsbreiten von ca. 1.5 m. Zum Teil breiten sie sich aus und formen Kolonien. Falls man ihre Ausbreitung reduzieren möchte, kann man die Blüten und Blätter abernten.

Die hellen, weiß-beigen Blüten erscheinen im Frühling (im März) vor dem Blattaustrieb. Sie werden durch Bienen und andere Insekten bestäubt.

Die Blüten, welche etwa die Größe von Artischocken erreichen, werden im Frühjahr kurz nach deren Erscheinung geerntet. Sie können gekocht genossen werden. Sie haben einen leicht bitteren Geschmack, gelten jedoch in Japan als Delikatesse. Die Blattstiele werden im späten Frühling geerntet. Auch sie haben eine lange Geschichte der kulinarischen Verwendung in Japan. Sie werden in etwa 10–20 cm lange Stücke geschnitten, für etwa 10 Minuten gekocht und dann kurz in kaltes Wasser gehalten, damit man sie besser schälen kann. Danach werden sie meist noch kurz angebraten oder für Suppen, Eintöpfe und dergleichen verwendet. Sie haben einen Sellerie-ähnlichen Geschmack.

Natürlicherweise wächst er in feuchten Gebieten, wie etwa entlang von Flussläufen, in feuchten Wiesen oder in Wäldern – häufig an eher schattigen Standorten. Die asiatische Pestwurz ist sehr winterhart, bis Zone 4 (-34.4°C). Sie eignen sich sehr gut zur Unterpflanzung von Bäumen.