Mashua - Tropaeolum tuberosum

Die knollige Kapuzinerkresse, auch Mashua genannt, stammt aus den Anden Südamerikas. Die Blätter wie auch die in Europa eher seltenen Blüten ähneln denen der Kapuzinerkresse.

Die Knollige Kapuzinerkresse ist recht anspruchslos und wächst in jedem durchschnittlichen Gartenboden, solange dieser gut durchlässig ist. Sie wächst in der Sonne und im leichten Schatten. Es empfiehlt sich, eine Mulchschicht auszubringen. Sie ist winterhart bis Zone 8 (bis ca. -10°C). Im Weinbauklima kann sie daher zum Teil im Boden überwintert werden. In kühleren Regionen können die Knollen geerntet und luftgetrocknet in Papiertüten an einem kühlen Ort überwintert und im Frühjahr gepflanzt werden – solange die leckeren Knollen noch nicht alle über Winter aufgegessen wurden!

Junge Knollen können ungeschält gegessen werden, ältere Knollen sollten geschält werden. Sie können gekocht, gebacken oder gebraten werden. Sie haben ein leichtes Vanille-/Anis-Aroma und einen würzigen Geschmack. Sie können auch roh gegessen werden und haben dann ein sehr starkes, scharfes Aroma. Gekocht sind sie milder im Geschmack.

Auch die Blätter und Blüten sind essbar und schmecken der einjährigen Kapuzinerkresse ähnlich. Sie sind besonders gut für Salate.