Weinrebe - Vitis vinifera

Die Weintraube wurde schon seit tausenden von Jahren kultiviert, vermutlich liegt der Ursprung in der Region vom Kaukasus. Weltweit gibt es tausende von Sorten im Anbau von Tafeltrauben und Weintrauben. Sie ist schnell wachsend und rankt bis zu 15 m hoch.

Sorten für den Weinbau benötigen meist mehr Pflege und tragen kleinere Trauben. Sie sind häufig sehr krankheitsanfällig. Es gibt allerdings einige Tafeltrauben die weniger anfällig und viel robuster sind.

Die Fruchtreife ist je nach Standort und Sorte zwischen Mitte August bis Oktober. Die frischen Tafeltrauben sind ein echter Genuss für den direkten Verzehr, ansonsten lässt sich auch köstlicher Traubensaft pressen.

Die Trauben sind gut geeignet für Marmeladen, Kuchenbeläge, getrocknet als Rosinen, usw. Aus den Weintrauben wird typischerweise Wein hergestellt. Weiterhin können junge Sprossen und Blüten gegessen werden, die Blätter können wenige Minuten blanchiert zum Einwickeln von Speisen verwendet werden. Der Pflanzensaft kann ebenfalls getrunken werden, wenn die Pflanze nach dem Rückschnitt „blutet“. Der Saft ist süß und kann direkt getrunken werden. Auch die Samen werden vielseitig verwendet, z. B. für Traubenkernmehl, als Traubenkernöl oder geröstet als Kaffee-Ersatz. Aus dem frischen Pressrückstand wird Grappa erzeugt.

Trauben benötigen einen sonnigen und warmen Standort. In kühleren Regionen eignen sich Südwände und -mauern. Besonders wichtig ist eine gute Durchlüftung der Pflanze, da sich sonst bei feuchtem Wetter leichter Mehltau oder Schimmel bilden kann. Trauben sind Tiefwurzler und kommen daher auch auf kargen und eher trockenen Standorten zurecht. In der Jugendphase sollten die Rebstöcke jedoch nicht austrocknen. Sie bevorzugen gut durchlässige Böden.

Sie können an Spalieren, an Drähten, auf Pergolen oder auf Bäumen wachsen. Trauben sind gut schnittverträglich. Sie können die Seitentriebe im Januar bis Februar auf zwei Augen einkürzen. Aus diesen entwickeln sich die fruchttragenden Triebe. Im Sommer können zu lange Triebe noch eingekürzt werden, über den Fruchtständen sollten jedoch stets einige Blätter gelassen werden. Trauben sind an sich sehr frosthart (bis etwa 23°C), die Winterhärte ist allerdings sortenabhängig.