Zirbelkiefer Westerstede
Zirbelkiefer Westerstede 64,50 €

Zirbelkiefer Westerstede

Pinus cembra 'Westerstede'

64,50 €*

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Qualität / Größe
Produktnummer: NB-PI-CE-WE-C05-040-060
 
 
 
Wuchs:
Synonym:
Besonderheit:
Kompakt
Arve
Ätherische Öle

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Produktinformationen "Zirbelkiefer Westerstede"

Westerstede ist eine sehr kleinbleibende Zuchtform der Zirbelkiefer und erreicht Wuchshöhen von etwa 3 m. Allerdings ist sie ebenfalls frosthart, robust und trägt ebenfalls Zapfen mit essbaren „Zirbelnüssen“. Sie ist mit den langen, blaugrünen Nadeln eine echte Zierde für den Garten.


Der Standort sollte recht sonnig sein. An den Boden stellt die Zirbelkiefer wenig Ansprüche, bevorzugt allerdings frische, saure Rohhumusböden. Kiefern sind recht dürreresistent. Herkunft
  • Ursprung: Die Zirbelkiefer stammt ursprünglich aus den europäischen Alpen, in bevorzugten Höhenlagen zwischen 1500-2000 m. Das Hauptvorkommen liegt in den Zentralalpen.
  • Natürliches Habitat: Bergiges Hochland, oft vergesellschaftet mit der europäischen Lärche (Larix decidua).
  • Sortenentstehung: 'Westerstede' ist eine deutsche Zirbelkiefernsorte.
Wachstum
  • Wuchs: In der Regel wächst die Zirbelkiefer zu einem kleinen bis mittelgroßen Baum heran. Die Sorte 'Westerstede' ist allerdings eine sehr kleinbleibende Zuchtform. Zirbelkiefern können sehr alt werden (1000 Jahre und mehr).
  • Wuchsbreite: 1-1,5 m
  • Wuchshöhe: 2-3 m
  • Wuchsgeschwindigkeit: in der Jugendphase langsam, später mittelstark im Wuchs
Pflanzung und Pflege
  • Pflanzabstand: etwa 15 m als Solitärgehölz, etwa 10-12 m in Ertragsanlagen
  • Kübelkultur: Auch als Topfpflanze im ausreichend großen Kübel geeignet.
  • Pflanzenschnitt: Nicht unbedingt erforderlich. Krankes und totes Holz kann entfernt werden.
Blüte
  • Blütezeit: Mai-Juli
  • Spätfrostgefahr: nein
  • Blütenfarbe: violette weibliche Blüten, gelbe männliche Blüten
  • Bestäubung: Windbestäubung
  • Befruchtung: Selbstfruchtbar.
Frucht
  • Reifezeit: Im dritten Frühjahr nach der Befruchtung fallen die reifen Zapfen vom Baum.
  • Ernte & Lagerung: Erst im Frühjahr des dritten Jahres nach der Befruchtung fallen die Zapfen vom Baum. In der Natur werden sie von Tieren herausgelöst und verbreitet. Die Samen müssen mechanisch aus den Zapfen herausgelöst werden. Ungeöffnet sind die Samen bis zu 3 Jahre haltbar, selbst mit warmen Temperaturen. Wenn sie allerdings aus der Schale herausgelöst sind, sind sie nur ohne genügende Trocknung nur wenige Monate lagerfähig. Zum Öffnen der Samenschalen gibt es elektrische Knack-Maschinen.
  • Aussehen & Fruchtgröße: Die Zapfen sind 5-9 cm lang und bis zu 6 cm dick. Nach einem Jahr reifen sie und verfärben sich hellbraun. Die rundlichen Samen sind bis zu 1,4 cm lang. Ein Zapfen enthält etwa 93 Samen.
  • Geschmack: Der Geschmack ähnelt Pinienkernen, ist allerdings etwas feuchter, weniger harzig und erinnert mehr an den Geschmack einer Walnuss.
  • Inhaltsstoffe: Die Samen der Zirbelkiefer enthalten etwa 60% Fette, 20% Eiweiß, 17% Kohlenhydrate und wertvolle Mineralien.
  • Ertrag: Regelmäßiger Ertrag, allerdings typischerweise mit Mastjahren.
  • Verwendung: Zum direkten Verzehr geeignet. Weiterhin als Backzutat, für Süßspeisen und dergleichen zu verwenden.
  • Eine traditionelle Spezialität ist der Zirbelschnaps als Heil- und Genussmittel.
  • Das Holz ist leicht, weich, wenig dauerhaft und lässt sich gut bearbeiten.
  • Zudem verströmt es einen angenehmen ätherischen Duft.
Wurzel
  • Wurzeltyp: In der Jugend bildet die Zirbelkiefer eine Pfahlwurzel aus. Diese wird schon früh von einigen Senkerwurzeln und einem breiten Flachwurzelsystem abgelöst. Die Senkerwurzeln sind in der Lage auch in sehr flachgründigen Böden sich im Gestein zu verankern.
  • Ausläufer: -
Standort
  • Licht: Für einen guten Kronenaufbau und einen reichen Ertrag brauchen Zirbelkiefern volle Sonne. Im Jugendstadium mag sie gerne halbschattig wachsen.
  • Boden/Nährstoffe: Optimale Wuchsbedingungen sind frische, tiefgründige und versauerte Rohhumusböden. Allerdings stellt sie allgemein wenig Standortansprüche an den Nährstoffgehalt und den pH-Wert. Kalium ist wichtig im Jugendstadium.
  • Mikroklima: Sie verträgt ein raues Klima.
  • Winterhärte: Winterhärtezone 3-4 (bis etwa -43°C frosthart).
Besonderes
  • Robust und wenig anfällig für Krankheiten
  • Zierpflanze
  • Heilpflanze

Pflanzanleitung "Zirbelkiefer Westerstede"

Hier findest Du die ackerbaum Pflanzanleitung für Bäume und Sträucher zum Download.

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