Weinbeere - Rubus phoenicolasius

Die Japanische Weinbeere stammt ursprünglich aus China, Korea und Japan. Ihre Triebe werden bis zu 3 m lang. Der Strauch wird, je nach Erziehungsform 1-2 m breit. Sie ist frosthart bis Winterhärtezone 5 (-28.8°C). Meist wurzeln die sich nach unten biegenden Ruten als Absenker wieder an. Die Treibe tragen feine rötliche Stacheln, die sehr tückisch sind. Früher wurden die Früchte zum Färben von Wein verwendet, deshalb auch der Name „Weinbeere“.

Die Blütezeit ist von Mai-Juni. Sie sind selbstfruchtbar. Die Bestäubung erfolgt vor allem durch Hummeln und Bienen. Weinbeeren sind gute Bienenweiden und Schutzgehölze für Vögel und Kleintiere.

Die Früchte sind dunkelrot, weich und etwas klebrig. Die Erntezeit ist Mitte Juli bis Mitte August. Der Geschmack ist saftig, fein aromatisch, süß mit einer feinen Säure. Die Früchte sind gekühlt nur wenige Tage lagerfähig. Die Beeren sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie etwa Vitamin C, B1 und B2, Mineralstoffen, Pektinen und Flavonen.

Weinbeeren bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte und feuchte Böden. Sie wachsen gut auf nährstoffreichen, alkalischen Standorten. Sie mögen keine Staunässe.

Pflanzung und Pflege: Pflanzabstände von etwa 0.4-0.6 m sind empfehlenswert für die Ausbildung einer dichten Hecke. Es empfiehlt sich beim Pflegen der Weinbeeren Handschuhe zu tragen. Man kann sie als Spalier oder an Stöcken erziehen. Bei ausreichendem Platz kann sie auch frei wachsen und sich dementsprechend ausbreiten. Die Beeren entstehen am zweijährigen Holz. Alte Triebe werden nach der Ernte, wenn sie auch absterben, bodennah entfernt.