Stachelbeere - Ribes uva-crispa

Die Stachelbeere stammt aus West-, Zentral- und Osteuropa, bis nach Griechenland und Nordafrika, vom Tiefland bis in Höhenlagen (1100 m). Sie wurde im 16ten Jahrhundert in Kultur genommen. Sie wird 1-1.5 m hoch und 1 m breit. Ein sehr robuster und frostharter Strauch (bis Zone 5, -28.8°C). Es gibt gelbe, rote und grüne Fruchtselektionen. Die meisten Stachelbeersträucher tragen Dornen, es gibt allerdings auch einige dornlose oder -arme Sorten.

Blüte im April/Mai. Sie sind selbstfruchtbar, allerdings erhöht sich der Ertrag durch Kreuzbestäubung. (Bestäubung durch Schwebfliegen, Fliegen, Hummeln, Bienen und Blattwespen).

Die Beeren sind bis ca. 3 cm groß und oval. Fruchtreife von Anfang bis Ende Juli. Direktverzehr oder Saft, Marmelade, Kuchenbelag und dergleichen. Der Geschmack ist süß-säuerlich und mit hohem Vitamin-C-Gehalt.

Sie bevorzugen feuchte Standorte, mäßig trockene werden toleriert. Der Boden sollte gut mit Nährstoffen versorgt sein. Der Standort kann auch schattig sein, allerdings ist der Fruchtertrag bei sonniger bis halbschattiger Lage größer.

Schnittmaßnahmen: Die besten Früchte wachsen auf 1- bis 2-jährigem Holz. Ältere Triebe werden daher im Frühjahr vor dem Austrieb bodennah entfernt, sodass etwa 4-5 ein- bis dreijährige Triebe verbleiben.

Resistenz der Sorten gegenüber Stachelbeermehltau ist wichtig.