Schwarze Johannisbeere - Ribes nigrum

Die Schwarzen Johannisbeeren sind robust, Beerensträucher, welche bis zu 1.8 m hoch und 1.5 m breit werden. Sie stammen ursprünglich aus der nördlichen Hälfte Europas bis Zentralasien, dem Kaukasus und Himalaja. Sie kommen vom Tiefland bis ins Gebirge (1800 m) vor. Sie sind sehr frosthart (bis -28.8°C). Sie sind sehr pflegeleicht.

Blütezeit: April/Mai. Fruchtreife von Anfang bis Ende Juli. Sie haben einen starken Geschmack, den nicht jeder gerne roh genießt. Allerdings werden sie zu leckerem Früchteeis, Säften, Marmeladen, Obstwein und dergleichen verarbeitet. Die Blätter werden frisch oder fermentiert für Kräutertees verwendet.

Sie sind selbstfruchtbar, durch Kreuzbestäubung erhöht sich allerdings der Ertrag. Es gibt auch gelbe und grüne Sorten.

Sie mögen nährstoffreiche, humose, kalkhaltige Böden. Die schwarze Johannisbeere kommt aus leicht alkalischen bis schwach sauren Böden vor. Sonnige bis halbschattige Lagen.

Die Schwarze Johannisbeere ist gut schnittverträglich. Sie lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren.

Die schwarze Johannisbeere wird erst seit dem 16. Jahrhundert kultiviert. In der Volksmedizin wurden die Blätter gegen Rheuma, Gicht, Keuchhusten und krampfartigen Husten verwendet.