Loganbeere - Rubus x. loganobaccus

Die Loganbeere ist eine Kreuzung aus Brombeere und Himbeere und ist eine Sammelart von verschiedenen Kreuzungen und Sorten, die unter dem Namen Rubus loganobaccus zusammengefasst werden. Durch ihre Elternteile hat sie dunkelrote Früchte mit besonders aromatischem Geschmack. Ihr Wuchs ist kletternd und bis zu 5m breit. Es gibt auch dornenlose Sorten. Sie bilden keine Wurzelausläufer.

Die Blütezeit ist von Mai-Juni. Loganbeeren sind selbstfruchtbar. Sie werden durch Bienen und andere Insekten bestäubt.

Die Reifezeit ist zwischen Juli-August. Die Früchte sind größer als normale Himbeeren, bis zu 5cm groß. Sie sind dunkelrosafarben. Der Geschmack ist wein-säuerlich, mit Himbeer- und Brombeeraroma. Sie sind sehr gut für den Direktverzehr geeignet wie auch für die Verarbeitung für Marmelade, Saft, Wein, usw. Die Beeren enthalte wertvolle Inhaltsstoffe wie Provitamin A, Vitamin C, B1, E, K, Mineralstoffe, Pektine und Flavone, Fruchtzucker und Fruchtsäure.

Pflanzung und Pflege: Der Pflanzabstand sollte etwa 1.5-3 m für eine dichte Fruchthecke betragen. Beim Pflanzen können die Triebe bis auf 3-4 Augen gekürzt werden. In den Folgejahren jährlich altes Fruchtholz entfernen und junge Triebe wieder am Drahtgerüst/Zaun befestigen.

Die Loganbeere bevorzugt Sonne bis Halbschatten. Leichte Beschattung ist für die Pflanzengesundheit förderlich. Zu schattige Standorte verringern allerdings den Fruchtertrag. Ein humoser, frischer und durchlässiger, sandig-lehmiger und nährstoffreicher Boden mit leicht saurem bis neutralem pH-Wert wird bevorzugt. Auf alkalischen Böden können Chlorosen auftreten. Die Loganbeere verträgt Wind, gedeiht jedoch besonders gut in geschützten Lagen. Wächst auch gut in kühleren Lagen.

Loganbeeren sind resistenter und robuste Sträucher und nicht sehr krankheitsanfällig. Sie sind sehr ertragreich und werden auch im Erwerbsanbau verwendet.