Jostabeere - Ribes x. nidrigrolaria

Die Jostabeere, auch Jochelbeere ist eine Kreuzung der Schwarzen Johannisbeere mit der Stachelbeere und der Oregon-Stachelbeere. Sie wurde 1977 in Köln am Max-Planck-Institut gezüchtet. Die Sträucher sind starkwüchsig und tragen keine Stacheln. Es handelt sich bei der Jostabeere nicht um sterile Hybride, sondern sie bilden keimfähige Samen. Sie sind resistent gegen einige typische Krankheiten von Stachelbeeren und Johannisbeeren. Die Sträucher werden etwa 2 m hoch und breit.

Die Blüte ist sehr früh im Jahr und dadurch zum Teil gefährdet gegenüber Spätfrost. Am besten an einem geschützten und warmen Standort pflanzen.

Die Früchte reifen ab Mitte Juni bis Juli. Sie sehen aus wie große Schwarze Johannisbeeren. Der Geschmack ist sehr süß mit einer angenehmen Säure und liegt zwischen Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere. Sie sind sehr reich an Vitamin-C. Die Blätter können frisch gegessen, oder fermentiert für Kräutertee verwendet werden.

Sie bevorzugen nährstoffreiche leicht saure bis leicht alkalische Böden. Sie gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Sie vertragen keine Staunässe. Jostabeeren tragen regelmäßig und sehr gut.